⚠️ „KI frisst die Bürojobs“ – Warum bis zu 30 % der Wissensarbeit vor dem Umbruch steht

Backoffice, Softwareentwicklung, Banken und Versicherungen erleben die grösste Rationalisierungswelle seit der Industrialisierung.

 

Die stille Disruption findet im Büro statt

Die eigentliche Revolution der künstlichen Intelligenz geschieht nicht in Fabriken, sondern an Bildschirmen. Tätigkeiten wie Programmierung, Controlling, HR, Recht, Compliance oder IT-Support gelten seit Jahrzehnten als sicher – und geraten nun unter massiven Automatisierungsdruck.

 

KI ersetzt ganze Prozessketten

KI ersetzt nicht einzelne Aufgaben, sondern komplette Abläufe. Wo früher Teams arbeiteten, reichen heute wenige Spezialisten, unterstützt durch Modelle, Agenten und Automatisierung. Der Abbau erfolgt nicht aus Krisenpanik, sondern aus Effizienzlogik.

 

Banken, Versicherungen und Verwaltungen im Fokus

Besonders betroffen sind Branchen mit hohen Löhnen und standardisierten Prozessen: Banken, Versicherungen, Industriezentralen, Beratungen – und mittelfristig auch öffentliche Verwaltungen. Hier ist der Produktivitätshebel am grössten.

 

Warum Bau und Handwerk anders reagieren

Während Wissensarbeit digital substituiert wird, bleibt Bau und Handwerk physisch, lokal und haftungsrelevant. Fachkräfte lassen sich nicht durch KI ersetzen – wohl aber schlechte Prozesse und Intransparenz.

Genau hier gewinnt handwerker.ch an Bedeutung: Strukturierte Leistungsdaten, geprüfte Betriebe und vergleichbare Qualitätsmerkmale werden zur Grundlage für menschliche und KI-gestützte Entscheidungen. Der Schweizer Baubranchen Index (SBI) liefert dafür objektive Orientierung.

 

Quellen – Summary:
– OECD- und ILO-Studien zu Automatisierung
– Analysen internationaler Beratungen
– Unternehmensberichte aus Finanz- und Tech-Sektor
– Eigene Auswertung handwerker.ch / SBI

  • 16.01.2026