⚠️ KI und Robotik: Warum Arbeit in der Bauwirtschaft radikal günstiger wird

Ein technologischer Umbruch mit historischer Geschwindigkeit

Künstliche Intelligenz und Robotik entwickeln sich nicht schrittweise, sondern exponentiell. Immer leistungsfähigere Modelle, spezialisierte KI-Agenten und autonome Maschinen führen dazu, dass viele Arbeitsleistungen in Zukunft um Grössenordnungen günstiger erbracht werden können als durch menschliche Arbeitskraft.

In der ökonomischen Logik des Marktes ist klar: Wer diese Technologien nicht nutzt, wird verdrängt.

 

Kostensturz statt Produktivitätsplus

Während frühere Automatisierungswellen vor allem Effizienzgewinne brachten, verändert KI die Kostenbasis fundamental.
Rechenleistung, KI-Modelle und sogenannte Tokens werden laufend günstiger – parallel steigt ihre Leistungsfähigkeit. In vielen Bereichen halbieren sich die Kosten pro Einheit innerhalb kurzer Zeiträume, während Qualität und Geschwindigkeit zunehmen.

Das Resultat: Tätigkeiten, die heute noch mit Stundenlöhnen abgerechnet werden, lassen sich künftig nahezu in Echtzeit und zu minimalen Grenzkosten ausführen.

 

Experten warnen: Der Wandel kommt in wenigen Jahren

Mehrere international bekannte Technologie-Vordenker gehen davon aus, dass dieser Umbruch schneller erfolgt als gesellschaftlich erwartet:

  • Emad Mostaque spricht von einem Zeitfenster von rund 1’000 Tagen, in dem sich Wirtschaft und Arbeitswelt grundlegend verändern.

  • Elon Musk warnt seit Jahren vor einer rasanten KI-Skalierung, die menschliche Arbeit in vielen Bereichen ökonomisch überholt.

  • Mo Gawdat beschreibt KI als den stärksten Wohlstands- und Disruptionshebel der Menschheitsgeschichte – mit massiven Folgen für klassische Berufe.

Einigkeit besteht darin, dass Know-how-Berufe zuerst betroffen sind: Buchhaltung, Treuhand, Recht, Marketing, Vertrieb, Verwaltung und Planung.

 

Bauwirtschaft: Länger geschützt – aber nicht immun

Lange galt die Bauwirtschaft als vergleichsweise automatisierungsresistent. Doch dieser Schutz schwindet rapide:

  • KI übernimmt Angebotskalkulationen, Bau-Controlling, Termin- und Ressourcenplanung

  • Digitale Assistenten unterstützen Architekten, Ingenieure und Projektleiter

  • Robotik ersetzt Hilfsarbeiten, Präzisions- und Wiederholungsaufgaben

  • Autonome Systeme verbessern Qualität, Sicherheit und Dokumentation

Der Mensch bleibt relevant – aber nicht mehr als alleiniger Leistungsträger, sondern als Koordinator, Entscheider und Qualitätsinstanz.

 

Warum Geschwindigkeit entscheidend ist

Die Leistungsfähigkeit von KI-Systemen verdoppelt sich in kurzen Zyklen, während die Kosten sinken.
Das bedeutet: Was heute noch „nicht realistisch“ erscheint, kann in 12 bis 24 Monaten Standard sein.

Unternehmen, die diesen Wandel ignorieren, stehen vor einem strukturellen Nachteil. Denn wenn Wettbewerber gleiche Leistungen schneller, günstiger und skalierbarer erbringen, entscheidet nicht Ideologie, sondern Marktlogik.

 

Die Rolle von handwerker.ch

handwerker.ch sieht sich nicht nur als Plattform, sondern als Bau-Intelligence-Hub der Branche. Ziel ist es, Entwicklungen rund um KI, Robotik und datenbasierte Entscheidungsmodelle frühzeitig einzuordnen, transparent zu machen und für die Bauwirtschaft nutzbar zu übersetzen.

Gerade weil der Wandel so schnell erfolgt, braucht es verlässliche Informationen, Datenqualität und Einordnung – für Betriebe, Auftraggeber und Investoren gleichermassen.

  • 18.01.2026