🔥 Podcast, YouTube, Influencer: Ist PR noch zeitgemäss – oder übernimmt KI bald alles?
Noch investieren Unternehmen Millionen in Podcasts, YouTube-Formate, Social-Media-Interviews und Influencer-Kampagnen. Sichtbarkeit gilt als Währung, Reichweite als Erfolg.
Doch im Hintergrund vollzieht sich ein fundamentaler Wandel: KI-generierte Inhalte werden rasant besser – schneller, günstiger und zielgenauer als menschliche Kommunikation.
Damit stellt sich eine unbequeme Frage, auch für Firmen im Bau- und Handwerkssektor:
Ist klassische PR überhaupt noch zeitgemäss – oder stehen wir kurz davor, dass KI Marketing und Imagekommunikation vollständig übernimmt?
KI versteht den Menschen besser als der Mensch selbst
Moderne KI-Systeme lernen nicht nur zu sprechen oder Bilder zu erzeugen. Sie lernen:
-
was Menschen hören wollen
-
welche Bilder Emotionen auslösen
-
welche Tonalität Vertrauen schafft
-
welche Geschichten Aufmerksamkeit binden
KI analysiert Milliarden von Interaktionen in Echtzeit. Sie weiss, welche Inhalte wirken – und welche nicht. Der Unterschied zwischen einem echten Interview und einem KI-generierten Video wird für den Zuschauer zunehmend unsichtbar.
Bereits heute sind:
-
KI-generierte Stimmen kaum unterscheidbar
-
KI-Avatare glaubwürdig präsent
-
KI-Videos visuell konkurrenzfähig
Der Schritt zu vollständig KI-produzierten Podcasts, Interviews und Imagefilmen ist kein Zukunftsszenario mehr – er passiert jetzt.
Influencer-PR verliert ihren Kern
Influencer-Marketing lebte von Authentizität. Doch genau dieser Wert erodiert:
-
KI-Influencer sind immer verfügbar
-
sie machen keine Fehler
-
sie altern nicht
-
sie sagen immer das Richtige
Wenn KI exakt weiss, was Zielgruppen hören wollen, wird Authentizität simuliert – und für viele nicht mehr unterscheidbar von Realität.
Das wirft eine grundlegende Frage auf:
Wenn niemand mehr erkennt, ob ein Mensch oder eine KI spricht – worin liegt dann der Wert klassischer PR?
Podcast & YouTube: Sichtbarkeit für Menschen – nicht für KI
Ein weiterer Aspekt wird oft übersehen:
Podcasts, Interviews und Social Media sind für Menschen gemacht – nicht für KI-Systeme.
Doch immer häufiger entscheiden nicht mehr Menschen allein:
-
Suchmaschinen
-
KI-Assistenten
-
Empfehlungsalgorithmen
darüber, welche Firmen sichtbar sind.
Diese Systeme interessieren sich nicht für Charisma oder Sympathie, sondern für:
-
strukturierte Daten
-
verlässliche Kennzahlen
-
Bewertungen, Rankings, Trust-Signale
Ein Podcast mag Image erzeugen – für KI ist er meist irrelevant.
Was bedeutet das für Firmen im Bau- und Handwerkssektor?
Gerade in der Bauwirtschaft stellt sich die Frage besonders scharf. Budgets sind begrenzt, Entscheidungen rational, Margen unter Druck.
Soll ein Bauunternehmen heute noch:
-
einen Podcast starten?
-
YouTube-Formate aufbauen?
-
Influencer engagieren?
Oder ist das bereits ein Auslaufmodell?
Die Antwort lautet: Es kommt auf das Ziel an.
-
Wer kurzfristig Aufmerksamkeit bei Menschen will → PR funktioniert noch
-
Wer langfristig sichtbar für KI-gestützte Entscheidungsprozesse sein will → klassische PR greift zu kurz
Warum handwerker.ch dieses Thema bewusst stellt
handwerker.ch analysiert Kommunikation nicht aus Marketingromantik, sondern aus Daten- und Zukunftsperspektive.
In einer Welt, in der:
-
KI Firmen vergleicht
-
Rankings ausliest
-
Empfehlungen ausspricht
wird Sichtbarkeit zunehmend maschinenlesbar.
Image entsteht nicht mehr nur durch Geschichten, sondern durch verifizierte, strukturierte und vertrauenswürdige Daten.
Mit solchen Beiträgen möchte handwerker.ch Unternehmen im Bau- und Handwerkssektor helfen, Marketingentscheidungen nicht rückwärtsgewandt, sondern zukunftsorientiert zu treffen.
- 22.01.2026