Über 165 Millionen Seitenaufrufe: handwerker.ch wird von Menschen genutzt – und von Maschinen gelesen

handwerker.ch überschreitet 165 Millionen Seitenaufrufe

 

handwerker.ch erreicht einen weiteren digitalen Meilenstein: Seit Januar 2022 wurden auf der Plattform inzwischen mehr als 165 Millionen Seitenaufrufe registriert.

Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt das Wachstum deutlich.

2022 verzeichnete handwerker.ch rund 7,1 Millionen Seitenaufrufe, 2023 rund 13,4 Millionen. Von Januar 2024 bis Juli 2026 kamen weitere rund 144,2 Millionen Seitenaufrufe hinzu.

Allein im Juli 2026 wurden 10’734’750 Seitenaufrufe bei 574’043 Besuchern registriert. Gleichzeitig befanden sich 8’447 Betriebe im Monitoring. Seit Januar 2022 wurden zudem mehr als 46 Millionen Firmenvergleiche gezählt.

Doch die klassische Webseiten-Reichweite ist nur ein Teil der Entwicklung.

2026 durchschnittlich rund 560’000 Unique User pro Monat

Von Januar bis Juli 2026 erreichte handwerker.ch nach interner Plattformauswertung durchschnittlich rund 560’000 Unique User pro Monat und rund 5,4 Millionen Seitenaufrufe pro Monat.

Der Vergleich mit den Vorjahren verdeutlicht die Entwicklung:

2024: durchschnittlich rund 115’000 Unique User pro Monat
2025: durchschnittlich rund 349’000 Unique User pro Monat
2026: bisher durchschnittlich rund 560’000 Unique User pro Monat

Damit wächst nicht nur die Reichweite der Plattform. Gleichzeitig verändert sich, wer beziehungsweise was auf digitale Unternehmensinformationen zugreift.

6,4 Millionen technische Requests in nur 30 Tagen

Eine separate Auswertung der Server-Logfiles von handwerker.ch umfasst rund 6,4 Millionen technische Requests innerhalb von 30 Tagen im Juli 2026.

Die Analyse zeigt eine breite maschinelle Aktivität auf der Plattform. Die Zugriffe stammen aus unterschiedlichen digitalen Ökosystemen, darunter:

a) klassische Suchmaschinen und Suchindex-Systeme

b) KI- und AI-Search-Systeme

c) internationale Daten- und Analyseplattformen

d) SEO-, Research- und Webdaten-Systeme

e) weitere automatisierte und browserbasierte technische Zugriffe

Damit wird eine Entwicklung sichtbar, die für Unternehmen zunehmend relevant wird:

Digitale Unternehmensinformationen werden heute nicht mehr nur von Menschen gelesen. Sie werden in grossem Umfang auch von Maschinen erfasst, indexiert, analysiert und verarbeitet.

Besonders interessant: KI-Zugriffe aufgrund konkreter Nutzeranfragen

Innerhalb der Log-Daten lässt sich noch eine weitere Ebene erkennen.

Neben automatisierten KI-Crawlern sind auf handwerker.ch auch nutzerinitiierte Zugriffe aus KI-Systemen messbar.

OpenAI bietet hierfür ein anschauliches Beispiel: Das Unternehmen unterscheidet zwischen dem automatisierten GPTBot, dem für ChatGPT Search eingesetzten OAI-SearchBot und dem sogenannten ChatGPT-User.

Der Unterschied ist wesentlich.

OpenAI erklärt, dass ChatGPT-User für bestimmte Nutzeraktionen in ChatGPT und Custom GPTs eingesetzt wird. Stellt ein Nutzer eine Frage, kann ChatGPT dabei eine Webseite mit diesem User-Agent aufrufen. ChatGPT-User wird laut OpenAI ausdrücklich nicht für automatisches Web-Crawling eingesetzt.

Genau solche Zugriffe sind auch auf handwerker.ch messbar.

Damit zeigt die technische Analyse nicht nur, dass KI-Systeme die Plattform automatisiert erfassen. Inhalte von handwerker.ch werden auch im Zusammenhang mit konkreten nutzerinitiierten KI-Anfragen abgerufen.

Ein einzelner technischer Request entspricht dabei nicht automatisch einem einzelnen Prompt, Nutzer oder einer Empfehlung. Die Log-Daten zeigen jedoch, dass zwischen realer KI-Nutzung und den Informationen auf handwerker.ch bereits eine direkte technische Verbindung besteht.

Von KI gecrawlt – in AI Search gefunden – bei Nutzeranfragen abgerufen

Die unterschiedlichen Zugriffstypen zeigen gleichzeitig, wie stark sich das Informationsökosystem verändert.

Bei OpenAI lassen sich beispielsweise bereits drei unterschiedliche Ebenen unterscheiden:

Crawling für KI-Modelle: GPTBot crawlt Inhalte, die zur Verbesserung generativer OpenAI-Modelle verwendet werden können.

AI Search: OAI-SearchBot dient dazu, Webseiten in den Suchfunktionen von ChatGPT auffindbar zu machen.

Nutzerinitiierte Zugriffe: ChatGPT-User kann Webseiten aufgrund konkreter Nutzeraktionen und Fragen in ChatGPT abrufen.

Für Unternehmen entsteht damit neben der klassischen Website und der Google-Suche eine zusätzliche Ebene digitaler Sichtbarkeit.

Menschen nutzen – Maschinen lesen

Eine moderne Branchenplattform hat heute deshalb zunehmend zwei Nutzungsebenen.

Menschen suchen Unternehmen, vergleichen Betriebe und informieren sich über Leistungen, Referenzen, Bewertungen, Ratings und Qualifikationen.

Maschinen erfassen dieselben Informationen für Suchmaschinen, AI Search, Datenanalysen und KI-basierte Anwendungen.

Die Zahlen von handwerker.ch machen diesen Wandel sichtbar:

über 165 Millionen Seitenaufrufe seit 2022

rund 560’000 Unique User pro Monat im Jahr 2026

rund 6,4 Millionen analysierte technische Requests innerhalb von 30 Tagen

Die Kennzahlen beschreiben unterschiedliche Dimensionen der Plattformnutzung und dürfen nicht direkt miteinander gleichgesetzt werden.

Gemeinsam zeigen sie jedoch:

Digitale Reichweite besteht heute längst nicht mehr nur aus menschlichen Webseitenbesuchern.

Vom Gefundenwerden zum Verstandenwerden

Damit verändert sich auch die Herausforderung für Bau- und Handwerksbetriebe.

Früher stand vor allem eine Frage im Zentrum:

„Werde ich bei Google gefunden?“

Heute kommen weitere Fragen hinzu:

Kann ein Such- oder KI-System eindeutig erkennen, wer mein Unternehmen ist?

Versteht es, welche Leistungen wir anbieten?

Kann es Standorte, Fachgebiete, Referenzen und Erfahrungen richtig zuordnen?

Sind Bewertungen, Ratings, Qualifikationen und Zertifizierungen nachvollziehbar?

Sind die Informationen aktuell, konsistent und maschinenlesbar?

Digitale Sichtbarkeit entwickelt sich damit vom reinen Gefundenwerden zum Verstandenwerden.

Strukturierte Unternehmensdaten gewinnen an Bedeutung

Eine wichtige technische Grundlage dafür sind strukturierte Daten.

Google beschreibt strukturierte Daten als standardisiertes Format, mit dem Informationen über eine Webseite und die darin beschriebenen Inhalte bereitgestellt und klassifiziert werden können. JSON-LD gehört zu den von Google unterstützten und empfohlenen Formaten.

Für eine spezialisierte Branchenplattform bedeutet dies: Firmenname und Adresse alleine reichen langfristig nicht mehr aus.

Relevant werden strukturierte Informationen zu:

Unternehmen und Standorten
Leistungen und Fachgebieten
Einsatzregionen
Referenzen und Projekterfahrung
Bewertungen und Ratings
Zertifizierungen
Qualifikationen und Skills
Auszeichnungen
Unternehmensstrukturen und weiteren Vertrauenssignalen

Je klarer diese Informationen digital strukturiert und miteinander verbunden sind, desto besser können unterschiedliche Systeme Unternehmen einordnen.

Von SEO zu AI Search und LLM Visibility

Klassisches SEO bleibt ein wichtiger Bestandteil digitaler Sichtbarkeit.

Die Informationssuche erweitert sich jedoch zunehmend um AI Search, generative Suchsysteme und LLM-basierte Antworten.

Damit entsteht neben SEO eine weitere Disziplin: Unternehmen müssen nicht nur für Suchmaschinen auffindbar sein, sondern zunehmend auch für KI-Systeme eine klare und nachvollziehbare digitale Identität besitzen.

Genau hier gewinnen Datenqualität, Struktur und Vertrauenssignale an strategischer Bedeutung.

handwerker.ch entwickelt die Datenbasis für die Schweizer Bauwirtschaft

handwerker.ch richtet seine technologische Entwicklung auf diesen Wandel aus.

Die Plattform verbindet ein intelligentes Branchenverzeichnis mit strukturierten Unternehmensinformationen, Referenzen, Bewertungen, Zertifizierungen, Ratings und dem Schweizer Baubranchen Index SBI.

Das Ziel ist nicht nur, Unternehmen auffindbar zu machen.

Bau- und Handwerksbetriebe sollen digital sichtbar, vergleichbar und nachvollziehbar abgebildet werden – für Kunden, Marktteilnehmer, Suchmaschinen und KI-Systeme.

Damit entwickelt sich handwerker.ch zunehmend von einem klassischen Branchenverzeichnis zu einer spezialisierten Daten-, Vergleichs- und Ratingplattform für die Schweizer Bauwirtschaft.

Was die Juli-Analyse zeigt

Aus der Kombination der Plattform- und Log-Daten lassen sich vier zentrale Entwicklungen ableiten:

1. Menschliche und maschinelle Nutzung existieren parallel.
Eine moderne Plattform wird heute gleichzeitig von Menschen und unterschiedlichen digitalen Systemen genutzt.

2. KI-Nutzung geht über automatisches Crawling hinaus.
Die Log-Daten zeigen auch Zugriffe, die im Zusammenhang mit konkreten Nutzeraktionen innerhalb von KI-Systemen entstehen können.

3. Maschinenlesbare Unternehmensinformationen gewinnen an Bedeutung.
Suchmaschinen und KI-Systeme müssen Informationen eindeutig erfassen und zuordnen können.

4. Datenqualität wird zum Wettbewerbsfaktor.
Aktualität, Struktur, Nachvollziehbarkeit und belastbare Vertrauenssignale werden für die digitale Identität eines Unternehmens zunehmend wichtiger.

 

Quellen

handwerker.ch: Interne Plattformstatistiken 2022–2026 und interne Server-Log-Auswertung über 30 Tage im Juli 2026.

handwerker.ch: «handwerker.ch mit starken Zahlen im Juli 2026» – 574’043 Besucher, 10’734’750 Seitenaufrufe, 8’447 Betriebe im Monitoring und mehr als 46 Millionen Firmenvergleiche seit Januar 2022.

OpenAI: «Overview of OpenAI Crawlers» – offizielle Dokumentation zu OAI-SearchBot, GPTBot und ChatGPT-User sowie zu automatisierten und nutzerinitiierten Zugriffen.

Google Search Central: «Introduction to Structured Data Markup» – offizielle Dokumentation zu strukturierten Daten und maschinenlesbarer Klassifizierung von Webinhalten.

  • 12.08.2026