🤔 Ist Gartenpflege die Achillesferse der Hauswartungsbranche?
Gartenpflege gilt vielerorts als selbstverständlicher Bestandteil von Hauswartung und Facility Management. Doch eine aktuelle Recherche von handwerker.ch zeigt: Genau dieser Bereich entwickelt sich zunehmend zur Schwachstelle der Branche.
Viele Hauswartungs- und Facility-Management-Unternehmen verfügen im Bereich Gartenbau, Baumpflege und professionelle Gartenpflege über zu wenig qualifiziertes Fachpersonal. Die Folge sind Qualitätsprobleme, die nicht nur optisch sichtbar werden, sondern auch rechtliche und langfristige Schäden verursachen können.
Wenn Routinearbeit Fachwissen ersetzt
In der Praxis zeigt sich, dass gärtnerische Arbeiten häufig von Generalisten ausgeführt werden. Was auf den ersten Blick effizient wirkt, führt langfristig zu Problemen. Hecken werden zu wenig oder zum falschen Zeitpunkt zurückgeschnitten, Pflanzen falsch gepflegt und Grünflächen nicht fachgerecht unterhalten.
Besonders kritisch ist dies dort, wo kommunale oder kantonale Vorgaben gelten. Unzureichend geschnittene Hecken können Sichtachsen beeinträchtigen, Sicherheitsrisiken darstellen oder Vorschriften verletzen – mit möglichen Konsequenzen für Eigentümer und Verwaltungen.
Schäden statt Pflege
Auch bei der Rasen- und Grünflächenpflege häufen sich Probleme. Unsachgemässe Pflege kann zur Verschleppung von Pilzkrankheiten, zu Bodenverdichtungen oder zu dauerhaften Rasenschäden führen. Reparaturen erfolgen teilweise ohne gartenbauliches Fachwissen und verschärfen die Situation zusätzlich.
Ähnliches gilt für Arbeiten an Plätzen, Mauern und befestigten Aussenanlagen. Fehlende Kenntnisse im Garten- und Landschaftsbau führen dazu, dass Materialien beschädigt, Entwässerungen beeinträchtigt oder Bepflanzungen falsch kombiniert werden.
Ein strukturelles Problem der Branche
Die Recherche von handwerker.ch deutet darauf hin, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt, sondern um ein strukturelles Thema. Während technische Hauswartung oft gut abgedeckt ist, bleibt die gärtnerische Fachkompetenz vielerorts unterentwickelt.
Der Grund liegt auch im Fachkräftemangel. Qualifizierte Gartenbauer, Baumpfleger und spezialisierte Gärtner sind rar – und werden in integrierten Hauswartungsmodellen häufig nicht konsequent eingeplant.
Warum Spezialisierung an Bedeutung gewinnt
Für Eigentümer, Verwaltungen und Auftraggeber wird es zunehmend wichtig, genauer hinzuschauen. Gartenpflege ist kein Nebenprodukt der Hauswartung, sondern ein eigenständiges Fachgebiet mit klaren Qualitätsstandards.
Plattformen wie handwerker.ch machen diese Unterschiede sichtbar, indem sie Fachkompetenzen, Spezialisierungen und geprüfte Informationen transparent darstellen. In Kombination mit datenbasierten Auswertungen – etwa im Umfeld des Schweizer Baubranchen Index (SBI) – entsteht eine neue Vergleichbarkeit, die Qualität von reiner Flächenbewirtschaftung trennt.
Quellen & Einordnung (Summary)
Eigene Markt- und Branchenrecherche von handwerker.ch.
Beobachtungen aus Hauswartung, Facility Management und Gartenbau.
Einordnung im Kontext von Qualitätsstandards und kommunalen Vorgaben.
Fazit
Gartenpflege entwickelt sich zunehmend zur Achillesferse der Hauswartungsbranche. Fehlendes Fachpersonal, unzureichende Ausbildung und zu breite Leistungsversprechen führen zu Qualitätsverlusten – mit sichtbaren und messbaren Folgen.
Für die Branche bedeutet das: Mehr Spezialisierung, klarere Abgrenzung von Leistungen und höhere Transparenzwerden entscheidend. Denn gepflegte Aussenräume sind nicht nur ein ästhetischer Faktor, sondern ein Qualitäts- und Werttreiber für Immobilien.
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- 13.01.2026
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