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⚠️ Lehre auf dem Bau: Ab 2030 ein Auslaufmodell?

Was heute noch als sicher gilt, könnte schneller verschwinden, als viele wahrhaben wollen.
Nicht wegen einer Krise. Nicht wegen fehlender Aufträge.
Sondern wegen KI und humanoider Robotik.

Immer mehr Experten warnen: Die klassische Baulehre, wie wir sie kennen, steht fundamental infrage.

 

„Das ist keine Evolution – das ist ein Bruch“

Elon Musk spricht von einer „supersonic tsunami“ – einer technologischen Welle, schneller und radikaler als alles zuvor.

Andere gehen noch weiter:

  • Mo Gawdat warnt vor einem massiven Wegfall menschlicher Arbeit in nahezu allen Bereichen.

  • Emad Mostaque spricht offen davon, dass menschliche Arbeit ökonomisch nicht mehr konkurrenzfähig sein wird.

  • Geoffrey Hinton hält es für realistisch, dass viele Berufe schneller verschwinden, als sich Gesellschaften anpassen können.

Diese Stimmen kommen nicht von Aktivisten – sondern von den Architekten der KI-Revolution selbst.

 

Humanoide Roboter erreichen die Baustelle

Mit Projekten wie Optimus von Tesla oder Atlas von Boston Dynamics rückt humanoide Robotik in den realen Arbeitsalltag.

Was das für den Bau bedeutet:

  • Roboter mit menschlicher Kraft, Koordination und Feinmotorik

  • KI-Systeme, die Baupläne verstehen, Räume erfassen und Abläufe optimieren

  • Maschinen, die 24/7 arbeiten und 1 USD pro Stunde kosten

Der entscheidende Unterschied zum Menschen:
Sie lernen kollektiv.

Wenn 500 Vorarbeiter 500 Roboter anlernen, dann:

  • lernt nicht jeder Roboter einzeln

  • sondern alle gleichzeitig, in Echtzeit

  • Fehler eines Roboters werden sofort global korrigiert

Das ist kein Fortschritt in Prozenten – das ist exponentielles Lernen.

 

Braucht es ab 2035 überhaupt noch Bauarbeiter?

Diese Frage klingt heute provokativ.
Doch sie wird zunehmend ernsthaft diskutiert.

Viele Experten gehen davon aus:

  • Ab 2030: massive Substitution von Hilfs-, Montage- und Standardarbeiten

  • Ab 2035: drastisch sinkender Bedarf an klassischer Baustellenarbeit

Nicht, weil Menschen verschwinden – sondern weil:

  • ein Vorarbeiter mehrere Roboter steuert

  • Planung, Logistik und Ausführung verschmelzen

  • Produktivität pro Mensch explodiert

Der Mensch wird zum Supervisor, nicht mehr zum Ausführer.

 

Was bedeutet das für die Lehre?

Damit stellt sich eine unbequeme, aber zentrale Frage:

Ist es verantwortungsvoll, Jugendliche heute noch für Tätigkeiten auszubilden, die in 10–15 Jahren kaum mehr nachgefragt werden?

Gerade in Ländern wie der Schweiz, deren Wohlstand auf Handwerk, Präzision und Ausbildung basiert, ist diese Frage politisch, gesellschaftlich und familiär hochbrisant.

Viele ignorieren sie noch.
Andere hoffen, sie betrifft „nur die Industrie“.
Doch der Bau folgt – mit Verzögerung, aber mit voller Wucht.

 

Warum handwerker.ch dieses Thema offen anspricht

handwerker.ch sieht es als Pflicht, diese Entwicklung nicht zu beschönigen.

Als daten- und KI-orientierte Plattform beschäftigt sich handwerker.ch intensiv mit der Zukunft von Bau, Handwerk und Arbeit – nicht, um Angst zu erzeugen, sondern um Realität abzubilden.

Die Branche braucht:

  • Ehrlichkeit statt Durchhalteparolen

  • Vorbereitung statt Überraschung

  • neue Ausbildungsmodelle statt alter Versprechen

Mit solchen Beiträgen will handwerker.ch die Bauwirtschaft frühzeitig informieren, einordnen und zur Diskussion zwingen.

Analyse & Fazit

Die grösste Gefahr für Bau und Handwerk ist nicht der Roboter.
Die grösste Gefahr ist, junge Menschen für eine Welt auszubilden, die es so nicht mehr geben wird.

Die Frage lautet nicht mehr:
„Ob KI den Bau verändert.“

Sondern:
„Ob wir rechtzeitig den Mut haben, Ausbildung, Rollen und Erwartungen neu zu denken.“

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