GiardinaAWARD 2026: Schweizer Handwerkskunst und grüne Visionen prämiert
Handwerkliche Präzision trifft auf ökologische Verantwortung: Auf der diesjährigen Giardina in Zürich wurden die renommierten GiardinaAWARDs verliehen. Die Gewinnerprojekte zeigen der Gartenbau-Branche eindrucksvoll, wohin die Reise geht. Klimaresilienz, Recyclingbaustoffe und meisterhafte Steinmetzarbeiten dominierten die Siegerpodeste.
Die Giardina verwandelt die Messe Zürich auch 2026 wieder in eine faszinierende Inspirationsquelle für den Garten- und Landschaftsbau. Der GiardinaAWARD, die wichtigste Auszeichnung der grünen Branche in der Schweiz, ehrte in diesem Jahr jene Betriebe, die durch gestalterische Qualität, Innovationskraft und vor allem durch exzellente handwerkliche Umsetzung herausstechen.
Eine unabhängige Fachjury aus Architektur, Gestaltung und Gartenbau bewertete die Projekte. Das sind die wegweisenden Gewinner der diesjährigen Messe:
Die Gewinner-Projekte im Detail
Mastergarten: Klimaresilienz als Meisterstück
In der Königsdisziplin der Mastergärten (ab 200 m²) sicherte sich Winkler Richard Naturgärten mit dem Projekt «Garten der Zukunft» den ersten Platz. Das Konzept ist ein Paradebeispiel für den modernen, nachhaltigen Gartenbau: Es basiert auf den Prinzipien des Schwammgartens. Durchlässige Böden, dezentrale Entwässerungssysteme und Recyclingmaterialien wurden handwerklich perfekt zu einem funktionierenden ökologischen System verbaut. Die Jury lobte besonders die konsequente Verbindung von Biodiversität und hoher Aufenthaltsqualität.
Showgarten: Historische Materialien modern inszeniert
Die Kategorie Showgarten (70 bis 200 m²) entschied SAGER Brunnen und Skulpturen für sich. Ihr «Plätschergarten» ist ein Highlight für Liebhaber traditioneller Handwerkskunst. Das Herzstück bilden über 700 Jahre alte Kalksteinbecken, die sensibel in einen atmosphärischen Kräutergarten integriert wurden. Die Jury hob hier explizit die herausragende handwerkliche Qualität und die meisterhafte Inszenierung von Wasser als zentralem Gestaltungselement hervor.
Ideengarten: Mediterrane Begegnungszonen auf kleinem Raum
Dass grosses Handwerk auch auf kleiner Fläche (20 bis 50 m²) wirkt, bewies Gartist mit dem Projekt «In un piccolo paese affacciato sul mare». Mit dem bewussten Einsatz warmer, einfacher Materialien schuf das Team eine dichte, südländische Atmosphäre in Form einer kleinen Piazza. Die poetische und handwerklich clevere Umsetzung überzeugte die Jury auf ganzer Linie.
Weitere Auszeichnungen für Design und Leitthema
Neben den klassischen Gartenkategorien wurden auch herausragende Ausstellungsstände und thematische Inszenierungen geehrt:
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Best of STYLE-Stand (über 40 m²): SCHNEIDER RAFFAELE
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Best of STYLE-Stand (bis 40 m²): Brunnen Paradies GmbH
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Best of Leitthema 2026 («Der Baum – Die Seele des Gartens»): Gartencenter Hoffmann AG (prämiert für die starke räumliche Inszenierung, die den Baum zum emotionalen Herzstück macht).
Quellenangabe:
Basierend auf der offiziellen Medienmitteilung der Giardina, März 2026.
Link zur Originalquelle: https://www.giardina.ch
Fazit für die Branche
Der GiardinaAWARD 2026 sendet ein klares Signal an die Handwerks- und Gartenbaubranche: Die Zukunft der Gartengestaltung ist nachhaltig, klimaresilient und handwerklich anspruchsvoll. Der Trend geht unaufhaltsam weg von sterilen Flächen hin zu biodiversen Schwammgärten und dem intelligenten Einsatz von Recycling- sowie historischen Materialien.
Handwerksbetriebe, die ökologisches Fachwissen mit traditionellen Bauweisen (wie Steinmetzarbeiten oder nachhaltigem Wassermanagement) verbinden können, haben einen klaren Wettbewerbsvorteil. Die prämierten Projekte beweisen, dass ökologische Verantwortung und ästhetische Spitzenklasse sich keineswegs ausschliessen, sondern sich vielmehr ergänzen.
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- 12.03.2026
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